Eine Funktion wird surjektiv genannt, falls das folgende auf sie zutrifft:
Das heisst, dass jeder Wert der Zielmenge einmal getroffen wird. Für jedes Element der Zielmenge gibt es einen Wert , welcher in die Funktion eingesetzt werden kann, sodass der Wert herauskommt.
Beispiel für surjektive Funktion:
Die Funktion ordnet jeder Zahl entweder oder zu. Je nachdem, ob sie gerade oder ungerade sind. Gerade Zahlen werden auf die abgebildet, ungerade Zahlen auf die . Jedes Element der Zielmenge wird mindestens einmal getroffen. Somit ist die Funktion surjektiv.
Beispiel für eine Funktion, welche nicht surjektiv ist:
Egal, welche Zahl aus für eingesetzt wird, das Ergebnis ist immer positiv. Also werden alle Zahlen nie getroffen und die Funktion ist somit nicht surjektiv.